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Blumenwiese anlegen – So geht’s!

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anlegen einer Blumenwiese


  1. Schritt: Bestimmen Sie die Größe Ihrer Blumenwiese

Bevor Sie mit dem Anlegen Ihrer Blumenwiese beginnen, sollten Sie sich zunächst über die gewünschte Größe im Klaren sein. Dabei ist es wichtig, dass Sie die Wiese nicht zu klein, aber auch nicht zu groß anlegen. Eine zu kleine Wiese wird schnell überwuchert und eine zu große Wiese wird schnell unübersichtlich und verwildert. Die ideale Größe für eine Blumenwiese liegt bei ca. 10-15 Quadratmetern.


  1. Schritt: Wählen Sie den richtigen Standort

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Anlegen einer Blumenwiese ist der Standort. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein und einen gut durchlässigen Boden haben. Auch hier gilt: Je sonniger der Standort, desto trockener sollte der Boden sein. Achten Sie also darauf, dass der Standort nicht zu nass ist, da die Pflanzen sonst leicht Faulen können.


  1. Schritt: Bereiten Sie den Boden vor

Bevor Sie mit der Aussat Ihrer Blumenwiese beginnen können, muss der Boden vorbereitet werden. Dazu sollten Sie zunächst alle Unkräuter entfernen und den Boden auflockern. Anschließend können Sie auf den Boden einen 1-2 cm dicke Schicht Kompost oder Mist ausbringen. Dies hilft den Pflanzen, sich besser anzusiedeln und Nährstoffe aufzunehmen.


  1. Schritt: Wählen Sie die richtige Saatgutmischung aus

Bevor Sie mit der Aussaat Ihrer Blumenwiese beginnen, sollten Sie sich über die richtige Auswahl der Pflanzen Gedanken machen. Zunächst einmal sollten Sie sich für eine Mischung aus mehreren verschiedenen Pflanzenarten entscheiden, da dies ein natürlicheres Aussehen ergibt und gleichzeitig die Artenvielfalt fördert. Außerdem ist es wichtig, dass die Pflanzen möglichst heimische Arten sind, da sie am besten an das Klima und den Boden angepasst sind und somit weniger Pflege benötigen. Eine weitere wichtige Kriterium bei der Auswahl der Pflanzen ist die Blütezeit. Achten Sie also darauf, dass die Pflanzen nicht alle zur selben Zeit blühen, damit die Wiese den ganzen Sommer über Farbe bekommt.


  1. Schritt: Aussaat der Blumen

Die Aussaat der Blumen ist dann relativ einfach. Zunächst wird der Boden vorbereitet und danach können die Samen ausgestreut werden. Je nachdem, welche Art von Wiese man anlegt, ist es ratsam, dies im Frühjahr oder Herbst zu tun. Danach heißt es: Geduld haben und abwarten, bis die ersten Blüten sprießen!


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Welche Vorteile und Nachteile hat eine Blumenwiese?

-Eine Blumenwiese ist eine schöne Ergänzung zu jedem Garten und sieht sowohl im Frühling als auch im Sommer hübsch aus.

-Blumenwiesen bieten auch einen guten Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere. -Wenn Sie eine kleine Wiese anlegen, können Sie diese auch als Spielfläche für Kinder nutzen.

-Einige Leute finden Blumenwiesen zu „unordentlich“.

-Wenn Sie keine Zeit haben, sich um Ihre Wiese zu kümmern, kann sie bald zu einem Wildwuchs werden.


Blumenwiese oder Rasen?

Wenn Sie sich für eine Blumenwiese entscheiden, müssen Sie sich im Klaren darüber sein, dass Sie auf einen ordentlichen Rasen verzichten. Stattdessen sollten Sie sich auf ein buntes Meer aus Wildblumen und Gräsern freuen. Dies kann zwar anfangs unordentlich wirken, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und die Blumenwiese entwickelt ihren ganz eigenen Charme. Rasen ist zwar pflegeleicht, doch leider auch sehr langweilig. Eine Blumenwiese hingegen ist ein wahrer Augenschmaus und bietet Insekten und Vögeln einen ideale Lebensraum.


Welche Pflanzen eignen sich für eine Blumenwiese?

Eine Blumenwiese sollte aus einer Mischung aus verschiedenen Pflanzenarten bestehen, damit sie üppig und abwechslungsreich wächst. Einige geeignete Arten sind:

Bienenfreundliche Blumen wie die Phacelia sorgen für eine abwechslungsreiche Blütenpracht in Ihrer Blumenwiese und bieten den fleißigen Bestäubern gleichzeitig ein willkommenes Futterangebot. Die Phacelia ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die jedes Jahr neu ausschlägt und bis zu einem Meter hoch werden kann. Ihre dunkelblauen oder violetten Blüten erscheinen von April bis Juni und sind ein wahres Bienenmagnet.

Rittersporn ist eine beliebte Blume, die wegen ihrer auffälligen Blüten in vielen Gärten anzutreffen ist. Die Pflanze gehört zur Familie der Raublattgewächse und ist ursprünglich in Europa und Asien beheimatet. Rittersporn gedeiht am besten in einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigem, humosem Boden. Die Pflanze ist nicht besonders anspruchsvoll und kann problemlos in der Blumenwiese angebaut werden. Rittersporn blüht von Juni bis August und die Blütenstiele können bis zu einem Meter lang werden. Die Blüten selbst sind meist lila oder blau, aber es gibt auch Sorten mit rosa oder weißen Blüten. Rittersporn ist eine ausdauernde Pflanze und kann mehrere Jahre lang im Garten kultiviert werden.

Die Stauden-Aster ist eine beliebte Blume, die sowohl in Gärten als auch auf Blumenwiesen anzutreffen ist. Die Pflanze gehört zu den Asteraceae, einer Familie, die mehr als 600 Arten umfasst. Die Stauden-Aster ist eine krautige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen kann. Die Blüten der Pflanze sind gelb bis purpurfarben und erscheinen von August bis September.

Klatschmohn ist eine beliebte Blume für Blumenwiesen. Die kleinen, leuchtend roten Blüten sind ein schöner Kontrast zu den grünen Blättern. Klatschmohn ist nicht nur eine attraktive Blume, sie ist auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Die Gänseblümchen (Bellis perennis) sind eine beliebte Blumenwiesenpflanze. Sie sind einfach anzubauen und gedeihen in fast allen Bodentypen. Die Pflanzen blühen von Frühling bis Herbst und bilden kleine, gelbe Blüten. Gänseblümchen eignen sich hervorragend für naturnahe, wild wirkende Blumenwiesen.

Die Kornblume ist eine beliebte Wahl für die Blumenwiese. Sie ist eine einjährige Pflanze und wächst in den meisten Gebieten problemlos. Die Kornblume blüht von Juni bis August in leuchtend blauer Farbe.

Margerite ist ein klassisches Blumenwiesen-Gewächs und eine beliebte Schnittblume. Die Staude erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimetern und blüht in leuchtendem Gelb. Margeriten eignen sich hervorragend für trockene Standorte und sind sehr pflegeleicht.

Malven (Malva sylvestris) sind eine beliebte Wahl für Blumenwiesen, da sie schön blühen und relativ pflegeleicht sind. Sie benötigen allerdings einen sonnigen Standort und dürfen nicht zu trocken sein. Die Pflanzen werden etwa 60 cm hoch und können aus Samen oder Stecklingen gezogen werden. Malvenblüten sind rosa, lila oder weiß und erscheinen von Juni bis August.

Die Sonnenblume ist eine der beliebtesten Blumen der Deutschen. Kein Wunder, denn sie bringt Farbe und Leben in jeden Garten. Die Sonnenblume ist eine einjährige Pflanze und wird daher jedes Jahr neu gepflanzt. Sie benötigt einen sonnigen Standort und sollte nicht zu nass sein.

Die Nelke ist eine beliebte Blume, die in vielen Gärten zu finden ist. Sie gehört zur Familie der Caryophyllaceae und ist in Europa, Asien und Nordafrika beheimatet. Die Nelke ist eine krautige Pflanze, die bis zu 60 cm hoch werden kann. Die Blüten der Nelke sind rosa oder weiß und erscheinen von Juni bis August.

von Juni bis August in leuchtend weißen Blüten. Die Wilden Möhren sind ausgesprochen pflegeleicht und anspruchslos. Sie gedeihen sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Lagen und bevorzugen einen humusreichen, durchlässigen Boden.

Löwenzahn ist eine der beliebtesten Blumen für die Anlage einer Blumenwiese. Sie ist eine mehrjährige Pflanze und ihr gelber Blütenstand ist bei Kindern sehr beliebt. Löwenzahn ist eine ausdauernde Pflanze und kann bis zu 10 Jahre alt werden. Die Pflanze wächst gut in Gärten und auf Wiesen. Löwenzahn ist eine der am häufigsten vorkommenden Blumen in Deutschland.

Die Ringelblume ist eine beliebte Blume, die viele Menschen in ihren Gärten anpflanzen. Sie ist relativ einfach zu pflegen und gedeiht in den meisten Klimazonen. Die Ringelblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15-60 cm erreicht. Die Blüten sind gelb, orange oder rot und erscheinen von Juni bis September. Die Ringelblume ist eine beliebte Zutat in Salben und Cremes, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.


Die meisten dieser Pflanzen sind einjährig oder zweijährig. Das bedeutet, dass sie nur ein oder zwei Jahre lang blühen, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Damit die Blumenwiese immer schön grün und blühend ist, sollten jedes Jahr neue Pflanzen angepflanzt werden.


Können Sie auch Stauden und Gräser auf die Wiese pflanzen?

Ja, auch Stauden und Gräser können auf die Wiese gepflanzt werden. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu groß werden, da sie sonst die anderen Pflanzen überwuchern können. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Stauden und Gräser nicht zu viel Schatten auf die Wiese werfen, da sonst die anderen Pflanzen nicht genug Licht bekommen.

Eigenes Saatgut  – Tipp vom Gartenbaron

Natürlich kann man auch Saatgut für die Blumenwiese kaufen. Doch wer es etwas aufwändiger und besonderer mag, der erntet sein Saatgut selbst. Dafür eignen sich am besten die letzten Blütenblätter der Saison. Je nachdem, welche Blumen in der Wiese wachsen sollen, können diese nun gesammelt und getrocknet werden. Sobald das Saatgut trocken ist, kann es ausgestreut und anschließend eingegraben werden. Nun heißt es nur noch: abwarten und Tee trinken!


Tipps zur Pflege der Blumenwiese

Eine schöne Blumenwiese ist nicht nur ein hübscher Anblick, sondern kann auch ein wertvoller Teil des Ökosystems sein. Allerdings muss eine Blumenwiese regelmäßig gepflegt werden, damit sie ihre Funktion erfüllen und attraktiv bleiben kann. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Blumenwiese pflegen können:

  1. Mähen oder mulchen Sie die Wiese regelmäßig. Durch das Mähen oder Mulchen wird Unkraut unterdrückt und die Pflanzen in der Wiese haben mehr Platz zum Wachsen.

  2. Entfernen Sie regelmäßig tote Pflanzen und Unkraut aus der Wiese. Durch das Entfernen der toten Pflanzen und des Unkrauts wird Platz für neue Pflanzen geschaffen und die Wiese bleibt sauber und ordentlich.

  3. Gießen Sie die Wiese regelmäßig, besonders in trockenen Zeiten. Die Pflanzen in der Wiese benötigen Wasser, um zu wachsen und gesund zu bleiben.

  4. Fügen Sie regelmäßig Kompost oder andere Nährstoffe hinzu, damit die Pflanzen in der Wiese gut gedeihen können. Kompost ist eine großartige Möglichkeit, den Boden in der Wiese zu verbessern und die Pflanzen zu ernähren.

  5. Bitte beachten Sie, dass Blumenwiesen in der Regel nur einmal im Jahr gemäht werden sollten – im Frühjahr oder Spätsommer. Durch das späte Mähen der Blumenwiese bleiben mehr Samen übrig, die im nächsten Jahr keimen und die Wiese noch schöner machen können.
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